Der städtebauliche Wettbewerb Luisenblock Ost (LBO II) soll für das bedeutende Areal im Parlaments- und Regierungsviertel eine zeitgemäße und zukunftsweisende Neuordnung hervorbringen. Das Areal soll zu einem lebendigen, gemischt genutzten Stadtquartier werden, das den besonderen Anforderungen seiner zentralen Lage, seiner Funktionen sowie des städtischen Umfeldes gerecht wird. Vorgesehen ist eine ausgewogene Mischung aus Wohnen, Nutzungen des Deutschen Bundestags sowie ergänzenden Angeboten wie nicht störendem Gewerbe und dienstleistungsorientierten Einrichtungen.
Im Mittelpunkt stehen innovative städtebauliche und freiraumplanerische Konzepte, die einen klaren Mehrwert für die Berliner:innen schaffen. Der städtebauliche Realisierungswettbewerb wird im Jahr 2026 durchgeführt, um neue Ideen und tragfähige Lösungen für das Areal zu entwickeln. Ziel ist es, den besten städtebaulichen Entwurf für den Luisenblock Ost zu finden.
Das Wettbewerbsgebiet wird im Norden vom Stadtbahnviadukt, im Süden von der Spree und im Westen von der denkmalgeschützten Bestandsbebauung begrenzt.
Für diese kleine, aber stadtpolitisch bedeutsame Fläche soll eine der Lage und Funktion angemessene Neuordnung der Bebauung, Erschließung und Freiflächen angestoßen werden. Die teilnehmenden Stadtplanungs-, Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros sind daher aufgefordert, Entwürfe zu entwickeln, die die erforderlichen Nutzungen des Bundestags und der Gewerkschaft ver.di sowie Wohnen und Dienstleistungen am besten auf der Fläche anordnen.